Der Chorleiter

Felix Glombitza

wurde 1951 in München geboren. Er besuchte das Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen und unternahm schon in dieser Zeit viele Konzertreisen, auch als Solist, ins In- und Ausland. Nach dem Abitur studierte er Schulmusik für das Lehramt an Gymnasien und Konzertfach Orgel an der Musikhochschule München. Er war Meisterschüler von Professor Franz Lehrndorfer sowie Schüler des Komponisten Harald Genzmer.

Von 1976 bis 1990 unterrichtete er als Musiklehrer am Reuchlin-Gymnasium Ingolstadt. 1982 gründete er den Jugendkammerchor Ingolstadt. Der Chor unternahm unter seiner Leitung zahlreiche Reisen im In- und Ausland und gab viele Konzerte, die deutschlandweit Anerkennung fanden und mit vielen Auszeichnungen bedacht wurden. So wurde der Chor unter seiner Leitung 1988 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Ingolstadt und 1990 mit der Orlando-di-Lasso-Medaille des Bayerischen Sängerbundes ausgezeichnet.

Felix Glombitza ging 1990 für acht Jahre nach Afrika. Dort unterrichtete er an der Deutschen Schule Lagos Nigeria und war die letzten drei Jahre dort auch stellvertretender Schulleiter. Daneben musizierter er in zahlreichen Konzerten als Solist, in verschiedenen Ensembles der Musical Society of Nigeria und als Leiter einer afro-europäischen Jazzformation.. Der König von Lagos verlieh Felix Glombitza für seine Verdienste 1997 die Chief-Würde.

Seit 1999 ist er Studiendirektor für Musik am Katharinen-Gymnasium Ingolstadt. Mehrfach gab er Konzerte mit dem Kammerchor "Incanto Chorale". Ab September 2003 beauftragte ihn die Stadt Ingolstadt mit der Leitung des Mittelbayerischen Jugend-Sinfonie-Orchesters, im Oktober desselben Jahres übernahm er die künstlerische Leitung des Ingolstädter Motettenchores.